Ernst Piper über die Emanzipation des Geschriebenen vom Papier …

Mit einer fundierten Tour d’Horizon durchs digitale Verlagsgeschäft war
der erfahrene Literaturagent und Autor Dr. Ernst Piper beim BBC zu Gast.
Die Emanzipation des Geschriebenen vom Papier ist der zentrale Trend,
der Autoren, Verlage, Buchhandel und Leser heute prägt. Das E-Book ist
Teil des Alltags geworden. Jeder vierte Leser nutzt es bereits. Der
Umsatzanteil bei Publikumsliteratur liegt bei 20 Prozent. Die Zukunft
des Handels sieht Piper wenig rosig, nimmt er doch an, dass 50 Prozent
der Buchhandlungen werden schließen und 50 Prozent werden
restrukturieren müssen. Den Verlagen wird es seines Erachtens besser
gehen. Distributionskanäle sind dazugekommen. In der Diskussion einer
Flatrate als Grundlage für die Honorierung ist noch viel Bewegung. Piper
plädiert für digitale Rechte als Hauptrechte des Autors und für ein
höheres Honorar, da weniger Kosten entstehen. Das Kerngeschäft bleiben
allerdings bis auf weiteres gedruckte Bücher.

Ernst Piper (links) und Jens Kreibaum

Ernst Piper (links) und Jens Kreibaum

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